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Über mich

Wer bin ich?

Mein Name ist Johannes Born. Ich habe viele Berufsbezeichnungen: Agile Coach, Team Coach, Leadership Craftsman, Führungscoach, IT-Berater, Agile Native…

Doch alle haben eines gemeinsam:

Ich unterstütze Führungskräfte und Teams dabei, in ihrem individuellen Umfeld das Maximum für ihre Kunden zu leisten.

Über mich

Warum tue ich das?

Nennt mich naiv, aber ich glaube daran, dass Arbeit Spaß machen darf, dass produktive Arbeit motivierend und dadurch nicht belastend ist und dass jedes Team mit „durchschnittlichen“ Mitarbeiten in der Lage ist, großartiges zu erreichen. Und das motiviert mich, jeden Tag aufzustehen und für meine Kunden das Beste zu geben, was ich habe: Meine Expertise und meine Erfahrung!

Und warum glaube ich das alles?

Weil ich es oft genug mit eigenen Augen gesehen habe. Und weil mir noch niemand das Gegenteil beweisen konnte.

Ich sage nicht, dass überall eine heile Welt herrscht. Und es ist harte Arbeit, sich ein produktives Umfeld zu erschaffen, in dem es motivierend ist, zu arbeiten. Aber ich weiß, dass man in jedem Unternehmen und jeder Behörde dieses Umfeld schaffen kann, in dem es sich für jeden Beteiligten lohnt, morgens aufzustehen, gut gelaunt und motiviert zur Arbeit zu gehen und auf der Arbeit das zu tun, worauf es ankommt: Seine Arbeitskraft für zufriedene Kunden zu investieren.

Meine Werte und Prinzipien

Ich habe am Anfang meiner Karriere eine wichtige Sache gelernt: Werte und Prinzipen zu haben und danach zu leben ist viel wertvoller als jede Methodenkompetenz. Bei mir haben sich die letzten Jahre folgende Werte herauskristallisiert:

Vertrauen

Kennst du folgende Situation? Du bekommst einen Auftrag von deinem Chef. Du sollt einen Business Case zu einem Produkt erstellen, z.B. eine neue E-Mail-Software, die im Unternehmen eingeführt werden soll. Du bekommst eine Woche Zeit. Du freust dich über das Vertrauen, dass dir entgegengebracht wird und gibst dir alle Mühe, dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Nach einer Woche übergibst du deinem Chef stolz dein Ergebnis. Der schaut nicht einmal darauf, sondern sagt einfach, dass man sich zwischenzeitlich für den großen Player im Markt entschieden hat und deshalb dein Ergebnis nicht mehr benötigt. Wirst du noch einmal so motiviert an die nächste Aufgabe gehen?

Falls du dieses Beispiel seltsam findest: Solche und ähnliche Situationen habe ich leider diverse Male in Unternehmen miterlebt. Es ist die einfachste Art, seine Mitarbeiter zu demotivieren.

 Respekt

Mir fragte vor ein paar Monaten jemand: „Du bist Deutscher? Ich dachte du wärst Kroate oder so, weil du immer so freundlich grüßt und offen mit allen redest.“

Diese Aussage hat mich stark gewundert, weil ich viele Deutsche kenne, die sich ähnlich verhalten. Ich will kein Fass aufmachen, aber ich glaube nun zu wissen, was er meinte:

Ich bin erst einmal freundlich zu jedem, egal welcher Kultur er angehört, welche Position sie im Unternehmen einnimmt oder welche Religion diese Person hat. Für mich ist ein respektvoller Umgang miteinander essenziell. Vermutlich unterscheide ich mich an der Stelle von vielen anderen, weshalb sich der Mann im Beispiel oben gewundert hat.

Im Unternehmensumfeld durfte ich schon einige junge Berater erlebt, die sich durch respektloses Verhalten gegenüber der Assistentin des Geschäftsbereichs ihre Karriere im Unternehmen verdorben haben. Hätten sie den Wert Respekt, der damals auch im Unternehmen hochgehalten wurde, verinnerlicht, wären sie nicht gescheitert.

Nachhaltigkeit

Kennst du das? Du bist in Eile und brauchst schnell eine Lösung für ein Problem. Du findest im Internet einen Quick win und nutzt diesen. Wie nachhaltig ist das?

Wenn ich ehrlich zu mir bin, habe ich bisher viel zu viel Zeit damit verbracht, vermeintliche Best Practices und Quick wins wieder rückgängig zu machen, weil sie nicht das gehalten haben, was sie versprachen. Oft haben sie auch noch das Problem verschlimmert, weil ich die Mechanismen dahinter nicht verstanden habe oder meine Situation doch nicht die gleiche war, wie sie beschrieben wurde.

Eigentlich war ich in der Vergangenheit immer nur dann zufrieden, wenn ich eine Lösung gefunden habe, an die ich nicht mehr ranmusste.

Wertschätzung

Hier habe ich eine persönliche Geschichte von mir aus meiner Studentenzeit.

Meine Kommilitonen und ich haben gemeinsam ein internes Praktikum gemacht. Dr Auftrag war, eine Erweiterung für eine Software zu entwickeln. Wir waren im Stress und kamen nicht so schnell voran, wie wir es gebraucht hätten. Einer meiner Kommilitonen hat sich das ganze Wochenende hingesetzt und hat eine Teillösung entwickelt. Am Montag hat er sie uns präsentiert.

Ich habe die Implementierung nicht verstanden, alles gelöscht und neu entwickelt. Ich kann nicht sagen, ob das fachliche die richtige Entscheidung war. Zwischenmenschlich war es auf jeden Fall fatal. Und ich habe daraus gelernt, wie wichtig wertschätzendes Verhalten ist.

Leider erlebe ich sehr häufig, wie sich vor allem externe Berater genauso verhalten, wie ich es damals getan habe und welche Auswirkungen das auf die Unternehmen hat.

Prinzipien

Meine Arbeitsweise hat sich über die Jahre gewandelt. Früher war ich unstrukturiert, teilweise sogar chaotisch. Über die Jahre habe ich von einigen meiner Mentoren grundlegenden Prinzipien kennen und lieben gelernt, die mir in meiner Arbeitsweise enorm geholfen haben:

  1. Keep it simple – Ich gebe gerne es zu: Ich liebe komplexe Systeme und hasse komplizierte Systeme. Ich mag es nicht, wenn ich ein System wegen seiner Kompliziertheit nicht überblicken kann. Deshalb neige ich sehr stark zu Vereinfachungen.
  2. Stop starting, start finishing – Ich bin ein Mensch, der viele Interessen hat und gerne überall mitmischen möchte. Allerdings lässt sich das nicht in meinen Alltag einbauen. Deshalb ist dieses Prinzip von Kanban eine sehr wichtige Leitplanke in meiner Arbeitswelt.
  3. Done bedeutet fertig – So trivial das klingen mag: Früher habe ich viele Dinge als fertig angesehen, bei denen dann doch noch etwas getan werden musste oder bei dem die Lösung nicht so klar war, wie ich es mir eigentlich gedacht habe. Heute arbeite ich komplett anders und habe mir dadurch ein deutlich einfacheres und erfüllteres Arbeitsleben geschaffen-
  4.  Manage the system, not the people – Dieses Prinzip von Management 3.0 war ein Augenöffner für mich. Nicht, weil ich vorher versucht habe, die Menschen zu ändern. Der Augenöffner war, dass ich genau das tue, nämlich das äußere System an die Beteiligten anzupassen und damit erfolgreich bin. Bis dahin war es unbewusst in mir drin.